Nocturna: Das Spiel des Fuchses – Maya Motayne

Nocturna: Das Spiel des Fuchses – Maya Motayne

Wenn Tag und Nacht aufeinandertreffen, beginnt das Spiel des Fuchses – und es ist tödlich.

Es ist Jahre her, dass Finn zuletzt ihr eigenes Gesicht erblickt hat. Denn die Gesichtsdiebin verfügt über Magie, die es ihr erlaubt, ihre Erscheinung beliebig zu verändern. Doch nicht nur sie weiß, wie nützlich dieses Talent ist: Ein finsterer Unterweltboss hat Finn in seiner Gewalt. Sollte die Gesichtsdiebin daran scheitern, einen Auftrag für ihn auszuführen, wird sie ihrer Kräfte für immer beraubt werden. Der gutmütige Prinz Alfehr, Thronfolger wider Willen, wendet ebenfalls zwielichtige Magie an: Er will seinen verschwundenen älteren Bruder, den Kronprinzen, finden, obwohl alle glauben, er sei tot. Als sich Finn und Alfehr gegenüberstehen, ist es, als würden Kräfte so unterschiedlich wie Tag und Nacht aufeinanderprallen. Und diese Wucht setzt eine ungeahnt böse Magie frei…

Der Start einer ungewöhnlichen High-Fantasy-Serie mit lateinamerikanisch angehauchtem Setting. (Quelle: Amazon.de)

Dankeschön an den blanvalet Taschenbuch Verlag und das Bloggerportal für dieses tolle Rezensionsexemplar. 

Rezension:

Das Cover dieses Buches hat für mich etwas Majestätisches. Die Farben sind mit dem Braun sehr gedeckt und unaufdringlich, aber so steht eindeutig die Geschichte im Vordergrund. Im Buchdeckel befindet sich eine Karte – was ich prinzipiell schon liebe. Die Story wird in der dritten Person geschildert.

Insgesamt hat mir die Entwicklung der beiden Charaktere Finn und Prinz Alfehr im Story-Verlauf sehr gut gefallen und ich denke, dass da noch einiges in Band 2 drin sein kann. Und in diesem Gedankengang würde ich mir auch wünschen, dass sowohl Finn als auch Prinz Alfehr sich nicht mehr wie pubertierende Teenager aufführen. Das kam jetzt zwar nicht ständig vor, irritierte mich aber doch an manchen Stellen, weil es sich dann sehr nach Jugendbuch anfühlte. Und wer bitte nennt einen fast erwachsenen Prinzen „Alfie“? 

Was mir besonders gefallen hat, war die Chemie zwischen Alfehr und Finn. Die Dialoge sind witzig der Plot “From Enimy to Lover” ist sowieso eher mein Ding.

Maya Motayne konnte mich mit ihrem Auftakt überzeugen. Trotz meiner Kritik am Verhalten der Protagonisten wurde ich so in diese Geschichte katapultiert und von ihr mitgerissen, dass ich darüber gerne hinwegsehen mag. Das Setting mit den lateinamerikanischen und spanischen Einflüssen fand ich wahnsinnig interessant und andersartig. Die Fantasy-Elemente konnten mich begeistern und auch die Figuren mochte ich sehr gerne. Die vorkommende Magie verbreitete bei mir eine ganz besondere Lesestimmung, wie ich sie selten bei Fantasy-Büchern habe. Die Autorin besitzt einen tollen und auch leichten Schreibstil, dem man nur zu gerne folgt. Sie hat das Kopfkino bei mir angeheizt.

Fazit:

Erneut hat sich für mich mein Blick fürs Cover gelohnt. Der Auftakt brachte Spannung, Action und ein gute Prise Humor mit. Ich fühlte mich gut unterhalten und das Ende war absolut gigantisch. Für mich kann dieses Buch mit seiner Handlung überzeugen, auch wenn es hier und da vielleicht manchmal etwas anstrengend war. Dranbleiben lohnt sich. Dazu das Setting und das Magiesystem. Alles in Allem war das Ganze, bis auf ein paar Stellen, eine Runde Sache.

4/5*


  • Herausgeber : Blanvalet Taschenbuch Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (2020)
  • Broschiert : 512 Seiten
  • ISBN-13 : 978-3734161889

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